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Leckere Gurkensuppe

(Rezept von Sebastian Karkus)
Es wird wieder Zeit für Rezepte und für einige Leckereien!

Heute: Sebastian´s saure Gurkensuppe. Als Rohstoff nehmen wir die ganzen Sauergurken, welche wir nicht geschafft haben, in den Monaten nach dem Einlegen zu essen. Das Rezept für die sauren Gurken habe ich bereits hier im Weblog beschrieben. Es handelt sich schlicht um Einlegegurken, welche mit reichlich Salz, Knoblauch und Dill eingelegt werden.

 

Die Gurken zerlegen wir nun mit einer Reibe und sammeln das Ergebnis in einer Schüssel auf.
   

Dies kommt dann in einen separaten Topf und zwar samt der Knoblauchzehen aus den Einmachgläsern! Die Gurke wird hier durch das Aufkochen wieder fest, falls sie schon relativ weich geworden sein sollte...
   

Nun kommt ein frisches Rindfleischstück ins Spiel. Es ist ein simples Suppenfleisch vom Rind, welches nun in einem separaten Topf aufgekocht wird. Wir nehmen ca. 1 L Wasser.
   

Zuvor wird das Stück natürlich gewürzt. Ich koche es zunächst mit groben Pfefferkörnern. Weitere Würzmittel kommen erst später hinzu.
   

Die bereits vakuumierten Möhren aus dem eigenen Garten, welche ich bereits im Weblog beschrieb, kommen hier gleich in den Topf mit den Gurken.
   

Die Gewürze, mit denen ich die Gurken koche:

  • Petersilie (da keine frische vorhanden) als Trockenware
  • Kräuterlinge-Mischung von Knorr, da ich zu faul war, mit frischem Gemüse zu arbeiten und mein eigenes Chili, geraspelt und angeröstet
   

Die Kartoffeln werden vorab während der anderen Kochvorgänge schon mal vorab in kleine Würfel mit der Kantenlänge von ca. 1,5 cm geschnitten. Damit erreichen wir  später, dann diese schnell gar werden.
   

Das Fleisch kocht (natürlich unter einem Deckel - für das Bild ist der Deckel abgenommen) und wird immer garer - wir zerkochen es aber nicht und nehmen es bald raus.
   

Die Gurken kochen mit den tiefgefrorenen (oder frischen) Möhren. Auch hier gilt: Deckel drauf spart Energie!
   

Hier wurde die Fleischbrühe noch gewürzt - hier ist nach persönlichem Gusto zu verfahren. Manche nehmen Maggi (was es von diversen Herstellern gibt und als "Würze" verkauft wird), manche Rinder- oder einfache Gemüsebrühe. Dieser entstehende Sud ist die Geschmacksgrundlage für unsere spätere Suppe! Man sollte sich also Mühe mit dieser "Suppe" geben!
   

Das Fleisch holen wir raus, sobald es von aussen den Anschein hat, als ob es gar wäre. Beim Aufschneiden sieht man, dass es innen noch roh ist. Um das Fleisch nicht durch ein Zerkochen zäh werden zu lassen, schneiden wir es gleich weiter auf, nachdem es nun so zerschnitten kurz für ca. 5 Min in das kochende Wasser gelegt wird.
   

So schaut es nach ca. 5 Min im kochenden Sud aus und spätestens dann soll es rausgeholt werden, bevor es zu einem "Gummifleisch" wird...
   

Sobald das Fleisch aus dem Sud rausgeholt wurde, schüttet man nun die Kartoffelwürfel in den Topf. Diese werden innerhalb der Zeit gar, bis wir mit dem Fleisch fertig sind. Während dessen kocht der Gurkentopf fleissig.
   

Das Fleisch schneiden wir ebenfalls in Würfel von einer 1,5 cm Kantenlänge.
   

Nun geht es zum Endergebnis: Die Gurken werden aus dem Gurkentopf in den Sud geschüttet (hier nur die Gurken und nicht das Wasser mit in den Suppentopf überführen). Anschliessend das Fleisch in den Suppentopf geben und max. 5 Min. köcheln lassen.
   

Das Endergebnis schaut wirklich einladend aus. Dies kann man einzig mit einem Schuß saurer Sahne oder Schmand garnieren. Die Suppe erhält so eine wahnsinnige Cremigkeit mit einem feinen Rindfleisch- und Gurkenaroma. Wir sind mit einem großen Topf eindeutig (noch zu zweit) überfordert und so wird der flüssige Anteil samt Einlage verspeist. Der Rest wird dann anschliessend einvakuumiert.
   

Die große Frage hierbei: Wie vakuumiert man Suppen ein, ohne über einen Industriellen Vakuumierer zu verfügen? Ganz einfach: Die Suppe zunächst in einen Gefrierbeutel einfüllen, diesen dann in den Vakuumierbeutel einsetzen und dann erst den Vakuumiervorgang ausführen. Ich löse dabei manuel die Vakuumiertaste aus, sobald sichtbar ist, dass sich keine Luft im Vakuumbeutel befindet.
   

Somit wird ein Einziehen von Flüssigkeit in das Vakuumiergerät vermieden:
Beachte: Lava verwendet Vakuumierbeutel, die auf einer Seite "rau" sind! Das bedeutet:  Auch wenn bei herkömmlichen Beuteln der Vakuumiervorgang abgebrochen wird, da keine Luft durch das Produkt gezogen werden kann, wird hier noch Luft UND Flüssigkeit durch die Unebenheiten der Folie rausgezogen. Bei trockenen Lebensmitteln kein Problem und gewünscht, bei Flüssigkeiten sollte man mit der Lava Druckregulierung arbeiten (gibt's nur bei Lava) und dann den Schweißvorgang manuell auslösen, sobald die Luft raus ist und man die Flüssigkeit durch den Kunststoff "wandern" sieht.
   

Die vakuumierte Gurkensuppe. Wie man auf diesem Bild sieht, habe ich mir nicht ausreichend Zeit genommen, somit Kondenswasser zwischen den beiden Beuteln sich bilden konnte. Dies ist aber in der Relation zum konventionellen Einfrieren so imaginär, dass ich hier keine Gefahr für das Produkt sehe.

Da wir bei TK-Lebensmitteln sehr auf die Haltbarkeit achten, gebe ich der Suppe bei 3 Monaten Aufbewahrung in der Tiefkühltruhe keinerlei Chancen auf Geschmacksveränderungen. Bei 6 Monaten lege ich die Hand ins Feuer für einwandfreie Geschmackserlebnisse und die Haltbarkeit. Nach 9 Monaten habe ich die letzte vakuumierte Gurkensuppe probiert, welche immer noch einwandfrei geschmeckt hat. Längere Experimente führen wir nicht durch, da keine Lebensmittel länger als 12 Monate in der Eistruhe verbringen und sonst entsorgt werden.
   
 Guten Appetit!  

 



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